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Transformatoren
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 10. Mai 2010 um 08:57 Uhr

Der erste Transformator wurde bereits im Jahr 1881 entwickelt. Allerdings unterscheidet er sich deutlich von den heute üblichen Transformatoren, sowohl in seinem Aufbau als auch in seiner Funktionsweise. Auf Grund der immer weiter wachsenden und modernen Technik werden Transformatoren, auch Trafo genannt, in den verschiedensten Gebieten von Wirtschaft und Technik eingesetzt.

Die eigentliche Aufgabe von Trafos besteht darin, Spannungen und Strömungen zu verändern. Im Aufbau besteht er aus zwei Spulen und einem Magnetkern. Die Primärwicklung wird als Eingangswicklung bezeichnet und die Ausgangswicklung wird als Sekundärwicklung bezeichnet. Beide sind an einem gemeinsamen magnetischen Eisenkern befestigt. Der Transformator erzeugt eine Wechselspannung, die rauf oder runter transformiert wird, was bedeutet, dass sich die Spannung des Stromes verändert. Wird die Spannung erhöht, also herauftransformiert, kommt es zu einer Senkung des zu entnehmenden Stromes. Wenn die Spannung aber verringert wird, also heruntertransformiert, kommt es zu einer Steigerung des zu entnehmenden Stromes. Die Anzahl der Wicklungen auf den Spulen wirkt sich entscheidend auf die Spannung aus. Verringert sich die Ausgangsspannung, bedeutet das, dass eine höhere Wicklungsanzahl auf der Primärseite ist. Erhöht sich jedoch die Ausgangsspannung, so ist auf der Sekundärseite die Wicklungsanzahl größer. Bei einem Trenntransformator werden nur zwei Stromkreise getrennt da die Wicklungen gleich sind.

Transformatoren kommen also bei der Stromerzeugung und Weiterleitung von Strom im elektrischen Energienetz zum Einsatz und werden als Leistungstransformatoren bezeichnet.

Ein breites Anwendungsfeld finden die Transformatoren in den elektrischen Geräten. Diese Kleintransformatoren wechseln die Netzwechselspannung in die Betriebsspannung von 230 Volt um. Damit wird es möglich, jedes elektrische Gerät an jede Steckdose anzuschließen. Elektronikgeräte sind mit jeweils einem Netzteil ausgerüstet. Diese wiederum haben einen Netztransformator oder einen Schaltwandler. In ihnen wird die Netzspannung mehrfach umgewandelt, das heißt, die Spannung wird zuerst gleichgerichtet, anschließend in eine Wechselspannung mit einer höheren Frequenz umgewandelt und danach wieder gleichgerichtet. Durch die Hochfrequenz kann bei gleicher Leistung ein bedeutend leichterer und somit kleinerer Trafo zur Glättung der Gleichspannung verwendet werden. Sie kommen unter anderem in den Netzteilen für PC s zur Anwendung. Bei Halogen- Niedervolt- Anlagen, die mit einem Elektroniktransformator ausgerüstet sind, ist keine Gleichrichtung der Wechselspannung erforderlich, denn die angeschlossenen Glühbirnen brennen bei Wechselstrom.